Bei der Suche nach unserem Kennelnamen hatten wir viele gute Ideen - wir wollten gerne einen Namen mit indianischem Bezug, da die Entwicklung der Rasse vermutlich indianischen Ursprungs war. So durchforsteten wir amerikansiche und kanadische Landkarten nach interessanten Städte-, Landschafts- oder Flussnamen und informierten uns über die verschiedenen Indianerstämme Kanadas und Amerikas. Leider hatten viele vor uns dieselbe Idee, so dass die Namen, die uns gefielen, bereits vergeben waren. Bei unserer weiteren Recherche nach DEM Kennelnamen stießen wir zufällig auf die Seite "www.hudsons-bay.de" - auf dieser Seite werden wunderschöne Indianische Dinge angeboten. Beim Durchstöbern des Shops fanden wir so genannte Chevronperlen oder Starbeads.

Als wir uns die Red Starbeads - die roten Sternperlen ansahen, war unser Kennelname geboren.

Red Starbeads oder Rote Sternperlen -  rot, wunderschön und einzigartig - wie diese einmalige Hunderasse, die wir züchten.

 

Für alle, die es interessiert, haben wir die Geschichte dieser Perlen aufgeschrieben:

 

 

Chevron-Perlen

Chevron-Perlen gibt es seit etwa 1500, sie wurden zuerst in Venedig hergestellt und bald in die ganze Welt exportiert. Besondere Bedeutung erlangten sie in der Mitte des 19. Jh. im Afrikahandel. Auch heute noch sind alte Perlen dort auf den Märkten zu finden. Vermutlich sind sie die bekanntesten Glasperlen überhaupt.

Andere Namen für diese Perle: Rosetta (Italien), Sternperlen ("Starbeads"), Aggryperlen (alter Name).

Charakteristisch ist das Streifenmuster parallel zum Fädelkanal und das sternförmige Muster mit den Löchern als Mittelpunkt.

Das Produktionsgeheimnis wurde (unter Androhung der Todesstrafe) lange Zeit von Muranos Perlenmachern sorgsam gehütet. Als einige von ihnen nach Holland flohen, wurden auch dort Chevron-Perlen hergestellt.

Sie bestehen meistens aus 7 Schichten in den Farben blau, weiß und rot, seltener gibt es sie in einer anderen Zahl von Lagen oder Farben.

Bei der Herstellung nimmt der Meister die erste Farbe mit einer Glasbläserpfeife auf und bläst hinein, so dass mittig ein Loch entsteht. Dann glättet er die Masse auf einer Eisenplatte und taucht sie in geschmolzenes Glas einer anderen Farbe, um dann erneut zu glätten. Jetzt wird der Glaszylinder in eine Form gepresst, um das sternförmige Muster zu erzeugen und wieder mit Glas überstochen. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis die gewünschte Anzahl Lagen erreicht ist.

Ein zweiter Handwerker nimmt nun etwas geschmolzenes Glas mit einem Eisenstab auf, damit dieser am Ende des Zylinders haftet. Dann ziehen die beiden das geschmolzene Glas auf extreme Länge, bis die gewünschte Stärke erreicht ist. Nach dem Abkühlen wird das Glasrohr in perlengroße Stücke zerschnitten, die man an den Enden anschleift, damit das charakteristische Zickzackmuster am Perlenrand sichtbar wird.

Die Perlen wurden bei den Indianern als Tauschmittel für Felle und Handgearbeitetes sehr geschätzt. Sie verwendeten die Perlen zum Verzieren ihrer prächtigen Stammestrachten.

Auch heute werden sie noch in Murano, aber auch in Amerika und Asien hergestellt. Die enorme Vielfalt an Mustern, Formen und Farben macht sie für Sammler besonders interessant.

Alternativ sind auch handbemalte Perlen zu finden, die das Muster nachahmen oder Perlen aus Fimo.